Hogan Lovells Deutschland stärkt Marktposition mit Rekordgeschäftsjahr 2025
- Hogan Lovells Deutschland erzielt unter Leitung des Managing Partners Germany Dr. Detlef Haß mit 385 Mio. Euro Umsatz (+7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr) das beste Kanzleiergebnis in der Geschichte Deutschlands.
- Treiber der Entwicklung war die anhaltend hohe Nachfrage von Mandanten aus stark regulierten Branchen sowie die enge Verzahnung der Praxisgruppen, Sektoren und Standorte der Kanzlei.
- Die Produktivitätskennzahl Umsatz pro Berufsträger*in stieg auf 845.000 Euro (Vorjahr: 794.000 Euro); durchschnittlich 456 Berufsträger*innen berieten in 2025 an den fünf deutschen Standorten.
- Die Legal-Tech-Tochter ELTEMATE mit knapp 120 Expert*innen und der proprietären KI-Plattform ELTEMATE CRAIG bildet eine produktive Infrastruktur für die Mandatsarbeit.
Hogan Lovells Deutschland hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Mit einem Umsatz von 385 Mio. Euro und einem Zuwachs von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielt die Kanzlei das beste Ergebnis ihrer Geschichte in Deutschland. Getragen wurde die Entwicklung von einer anhaltend hohen Nachfrage nach integrierter, grenzüberschreitender Beratung, gezielten strategischen Investitionen in Lateral Teams, Investitionen in Digitalisierung, Legal Tech und Künstliche Intelligenz sowie die konsequente Weiterentwicklung des „One-Germany“-Ansatzes.
„Im Geschäftsjahr 2025 haben wir nicht nur unsere wirtschaftliche Stärke unter Beweis gestellt, sondern zugleich die strukturelle Verankerung digitaler Transformation im Kanzleialltag vorangetrieben. Das schafft neue Kapazitäten für strategische Beratung und tiefe Partnerschaften mit unseren Mandanten. Ausschlaggebend für das starke Wachstum war die Begleitung unserer Mandanten bei globalen Herausforderungen – von zunehmender regulatorischer Komplexität über grenzüberschreitende Themen bis hin zu geopolitischen Veränderungen. Das hat 2025 in sämtlichen Praxisgruppen und Regionen zu Umsatzwachstum geführt“, sagt Managing Partner Germany Dr. Detlef Haß.
Der deutsche Standort trug maßgeblich zum Gesamterfolg der Kanzlei bei und generierte 51,5 Prozent des kontinentaleuropäischen Umsatzes sowie 13,4 Prozent des globalen Gesamtumsatzes. Damit rangiert Deutschland beim Umsatz weltweit auf Platz drei hinter den USA und Großbritannien. Global verzeichnete Hogan Lovells mit 11 Prozent ebenfalls ein Spitzenwachstum und erreichte einen Gesamtumsatz von 3,285 Milliarden US-Dollar (Vorjahr: 2,965 Milliarden US-Dollar).
Strategische Steuerung
Unter der Leitung von Dr. Detlef Haß, der das Amt des Managing Partners Germany 2023 übernommen hat und 2026 in sein viertes Amtsjahr geht, hat Hogan Lovells Germany die digitale Transformation strukturell verankert. Technologische Investitionen und organisatorische Anpassungen wurden gezielt verzahnt, um Effizienzgewinne in qualitativ anspruchsvolle und strategische Beratung zu überführen. Digitalisierung, Legal Tech und KI sind damit fester Bestandteil des Geschäftsmodells und der täglichen Mandatsarbeit. Parallel dazu investierte die Kanzlei gezielt in den strategischen Ausbau ihrer Teams durch ausgewählte Lateral Hires, etwa durch dem Zugang eines mehrköpfigen Teams um den neuen Head of Private Equity Germany, Dr. Jan Philipp Feigen, sowie Partner Dr. Maximilian Menges.
Zudem wurde die Region One Germany und die Sektoren noch enger zusammengeführt, um integrierte Beratungsansätze weiter zu schärfen. Vorrangiges Ziel ist es, Mandanten sicher durch einen zunehmend komplexen und in der Regulierungstiefe wachsenden Rechtsrahmen zu navigieren und sie als strategischer Partner mit innovativen Lösungen bei ihrer Unternehmensentwicklung zu begleiten.
Wachstum und Produktivität
Zwischen 2021 und 2025 erzielte Hogan Lovells Germany ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 7,1 Prozent pro Jahr. In den deutschen Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München arbeiteten im Geschäftsjahr 2025 durchschnittlich 456 Berufsträger*innen (Vorjahr: 453) an zentralen wirtschaftlichen Zukunftsthemen – darunter Energiewende, Transformations- und Regulierungsfragen sowie grenzüberschreitende Transaktionen und Streitverfahren. Der Umsatz pro Berufsträger*in stieg auf 845.000 Euro (Vorjahr: 794.000 Euro), ein Ausdruck hoher Auslastung und strukturierter Effizienzgewinne durch moderne Produktionsprozesse und technologiegestützte Arbeitsweisen, gepaart mit einer starken Positionierung in hochregulierten Branchen als prägendes Merkmal der Kanzlei.
Die Kanzlei stärkte ihr Team zudem, indem sie zu Beginn des Jahres aus eigenen Reihen vier Partner*innen, acht Counsel und eine Knowledge Lawyer Counsel beförderte.
Praxisgruppen und Mandatsgeschäft
Wesentliche Wachstumstreiber waren insbesondere die Top-4-Praxisbereiche Intellectual Property, Litigation & Arbitration, Mergers & Acquisitions sowie Infrastructure, Energy, Resources & Projects, die ihre Marktposition weiter ausbauen konnten und gut 50 Prozent des Gesamtumsatzes 2025 erzielten.
Darüber hinaus begleitete Hogan Lovells Germany zahlreiche marktprägende Mandate und Referenzprojekte, die die Sichtbarkeit und Reputation der Kanzlei in strategisch relevanten Sektoren weiter gestärkt haben. Dazu zählt unter anderem die Beratung von Barclays und Deutsche Bank bei einer €640 Millionen schweren, durch Rechenzentrums-Mietverträge in Deutschland besicherten Verbriefung für Vantage Data Centers – der ersten Euro-denominierten Verbriefung von Rechenzentrums-Assets in Kontinentaleuropa. Weitere bedeutende Mandate umfassten die Beratung von Helsing bei strategischen Akquisitionen und der Umwandlung in eine SE, die Begleitung eines der größten Dekarbonisierungsprojekte der europäischen Stahlindustrie und die Umsetzung milliardenschwerer Energie- und Infrastrukturprojekte, darunter die Beratung bei Deutschlands größtem Repowering-Projekt sowie dem größten Windenergieprojekt der Ukraine.
Vor diesem Hintergrund hat Hogan Lovells Deutschland auch sein regulatorisches Beratungsangebot im Berichtsjahr weiter ausgebaut. Die Praxis deckte das gesamte Spektrum des öffentlichen Wirtschaftsrechts ab: von Bau- und Planungsrecht, Beihilfen- und Vergaberecht sowie Umwelt- und Energierecht über Datenschutz-, Digitalisierungs- und ESG-Compliance-Themen bis hin zu Financial Services, Life Sciences, Product Safety sowie FDI- und Trade-Regulierung. Mandanten wurden dabei umfassend bei komplexen regulatorischen Fragestellungen, Genehmigungs- und Aufsichtsverfahren sowie in strategischen Transformations- und Compliance-Projekten beraten. Auch bei Fragen des allgemeinen Verwaltungs- und Verfassungsrechts stand das Hogan Lovells Team unterstützend zur Seite.
ELTEMATE: KI als produktive Infrastruktur
Ein zentraler Bestandteil der technologischen Ausrichtung ist die Legal-Tech-Tochter ELTEMATE, in der Hogan Lovells seine digitalen Aktivitäten gebündelt hat. ELTEMATE fungiert als produktive Einheit, die KI-gestützte Lösungen für die Mandatsarbeit entwickelt und implementiert. Mit knapp 120 Expert*innen aus Recht, Software-Entwicklung und KI unterstützt ELTEMATE die Kanzlei dabei, juristische Arbeit effizienter, präziser und skalierbarer zu gestalten. Die proprietäre KI-Plattform ELTEMATE CRAIG ist inzwischen fester Bestandteil zahlreicher Mandate, insbesondere in den Bereichen Investigations, Disputes und Patentrecht. Spezialisierte Tools werden auch in den Bereichen Regulierung, Vertragsanalyse verwendet. Ziel ist eine noch tiefere juristische Wertschöpfung.
Hogan Lovells gilt als Vorreiter in Innovationsfragen und investiert weiterhin gezielt in Technologie und Künstliche Intelligenz. Mit Blick auf die sich wandelnden Anforderungen der Mandanten fließen rund fünf Prozent des globalen Umsatzes in technologische Innovationen und Digitalisierungsprojekte.
Inclusion
Hogan Lovells fördert ein inklusives Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeitenden willkommen und wertgeschätzt fühlen können. Der Partnerinnenanteil in Deutschland liegt bei knapp 20 Prozent. Im Jahr 2026 waren zwei der insgesamt vier beförderten Partner*innen Frauen. Hogan Lovells investiert gezielt in Programme, die Frauen auf dem Weg in die Partnerschaft unterstützen, etwa durch Mentoring, Coaching und flexible Arbeitszeitmodelle. Offene Feedback-Kultur und gezielte Förderung sollen echte Gleichstellung sicherstellen und unterschiedliche Perspektiven im Team schaffen.
